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Fedtke-Polley, Claudia:
ISBN 3899593677
Widerstand in der Verhaltenstherapie - Inwieweit lässt sich Widerstand auf das Phänomen Reaktanz zurückführen? # Pb., 270 S., 31 Abb., 108 Tab.
SCHLAGWORTE:
Reaktanz
Direktivität
Widerstand
Verhaltenstherapie
Zwangsstörung
Angststörung
Das Widerstandsverhalten von Patienten wird im realen Therapieprozess, der
massierten Exposition in vivo bei Angst- und Zwangspatienten, untersucht. Es
wird vermutet, dass Widerstand in der Therapie durch unterschiedliche
Ursachen ausgelöst werden kann und dass auch mehrere Ursachen gleichzeitig
Widerstand auslösen können. Neben Reaktanz, welche häufig mit Widerstand
gleichgesetzt wird, werden als weitere mögliche Widerstandsursachen noch
konflikthafte Therapieziele, Zweifel in die Therapeutenkompetenz, Zweifel in
die Selbsteffizienz und negative Reaktionserwartung erhoben. Weiterhin wird
versucht, die Entstehung von Reaktanz durch eine situative Komponente, die
Direktivität des Therapeuten, und durch eine überdauernde Komponente,
Trait-Reaktanz des Patienten, zu erklären. Die Ergebnisse zeigen, dass die
Erklärung der Widerständigkeit durch die Diagnose und den Erhebungszeitpunkt
beeinflusst wird. Auch variiert die Bedeutung der einzelnen Variablen und
die Anzahl der relevanten Variablen.
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