Themenbereiche
Willkommen auf den Seiten unseres Verlagsverzeichnisses und Bookshops. Hier können Sie sich stets aktuell über die lieferbaren Bücher informieren und diese, wenn Sie wollen, auch gleich bestellen.
Viel Spaß beim 'Stöbern' wünscht Ihnen
Ihr Verlagsteam

 

Hintzpeter, Birte: - Details

Home Fachgebiet Medizin, Tiermedizin, Biologie, Pharmazie, Psychologie

Hintzpeter, Birte:
ISBN 9783899597820

Vitamin D Status in Germany. Prevalence of Vitamin D Deficiency, Determinants and Potential Health Implications. Schriftenreihe des Instituts für Humanernährung und Lebensmittelkunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Bd. 47 # Pb., 132 S., 19 Abb., davon 6 in Farbe, 17 Tab.

SCHLAGWORTE:
Vitamin D
Epidemiologie
Public Health
Ernährung
Nährstoffdefizit







Vitamin D kann durch Sonnenbestrahlung der Haut synthetisiert oder über die Nahrung aufgenommen werden. Aktuellen Studien zufolge gibt es einen Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und dem Auftreten zahlreicher chronischer Krankheiten. In dieser Dissertation wurde erstmalig für Deutschland gezeigt, wie hoch der Anteil unzureichender Vitamin-D-Spiegel in der Bevölkerung ist und welche Risikogruppen betroffen sind. Dafür wurden Serum 25-Hydroxyvitamin-D-Werte in bevölkerungs-repräsentativen Stichproben von 10.015 Kindern und Jugendlichen im Alter von 1 bis 17 Jahren sowie 4.030 Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren bestimmt. Kinder und Jugendliche mit Migrations-hintergrund waren entsprechend ihres Anteils in der Bevölkerung vertreten. Vitamin-D-Werte unter 50 nmol/L werden nach aktuellem Kenntnisstand als unzureichend definiert. Insgesamt wiesen 62 % der Jungen, 64 % der Mädchen sowie 57 % der Männer und 58 % der Frauen Vitamin-D-Spiegel unter diesem Grenzwert auf. Zudem unterlag der Vitamin-D-Status einer großen saisonalen Abhängigkeit (mit niedrigem Spiegel im Winter und hohem im Sommer). Im Winter reichten die Anteile eines unzureichenden Vitamin-D-Spiegels von ca. 50 % bei 1- bis 2-Jährigen über 60 % bei 18- bis 79-Jährigen bis zu über 80 % bei 11- bis 17-Jährigen. Sogar im Sommer wies die Mehrzahl der Frauen im Alter von 65 bis 79 Jahren (75 %) und der Migranten im Alter von 3 bis 17 Jahren (65 %) unzureichende Vitamin-D-Werte auf. Multivariate Modelle zu Einflussfaktoren des Vitamin-D-Status wurden für verschiedene Altersgruppen berechnet. Über alle Altersgruppen hinweg zeigten die folgenden Faktoren: Untersuchung im Winter, geringe körperliche Aktivität bzw. Spielen im Freien einen unabhängigen Einfluss auf den Vitamin-D-Spiegel. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund hatten ein besonders hohes Risiko für unzureichende Vitamin-D-Spiegel, insbesondere jene mit türkischem, arabisch-islamischem, asiatischem oder afrikanischem Hintergrund. Bei Erwachsenen konnte gezeigt werden, dass Männer mit Insulin behandeltem Diabetes sowie Frauen mit Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und nicht Insulin behandeltem Diabetes signifikant niedrigere Vitamin-D-Spiegel aufwiesen. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass niedrige Vitamin-D-Werte in der Deutschen Bevölkerung häufig vorkommen, insbesondere bei älteren Frauen sowie bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Über geeignete Präventionsmaßnahmen mit dem Ziel, den Vitamin-D-Status zu verbessern, sollte diskutiert werden.




Optionen

Warenkorb
Bestellformular
Lieferbedingungen
Info
AGB
Impressum
Sitemap
E-Mail
Home
Neuerscheinungsbrief bestellen

Infos für AutorInnen