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Ma, Nien Tze:
ISBN 9783899598414
Untersuchungen zur Struktur der Proteinhistidinphosphatase # Pb., 170 S., 55 Abb., davon 16 in Farbe, 23 Tab., davon 2 in Farbe
SCHLAGWORTE:
Proteinphosphatase
Histidinphosphorilierung
Mutagenese
In der vorliegenden Arbeit wurden strukturelle Merkmale der bisher einzigen eukaryontischen Proteinhistidinphosphatase (PHP) aufgeklärt, um die Funktionsweise dieser Phosphatase näher zu charakterisieren. Hierfür wurde mittels zielgerichteter Mutagenese festgestellt, dass am N-Terminus der Phosphatase bis zu acht Aminosäuren und am C-Terminus bis zu vier Aminosäuren deletiert werden konnten, ohne die Aktivität der Phosphatase negativ zu beeinflussen. Außerdem konnte gezeigt werden, dass der Histidinrest 53 im Gegensatz zum Cysteincluster für die Aktivität von ernormer Bedeutung ist. Mit Hilfe von Circulardichroismus-Spektroskopie und Radiomarkierung ließ sich eine Bindung von ATP an die PHP nachweisen. Es wurde deutlich, dass die Glycine innerhalb des G-Motivs von essentieller Bedeutung sowohl für die Aktivität als auch für die Bindung von ATP sind.
Des Weiteren wurde ein monoklonaler Antikörper gegen die PHP erfolgreich generiert und gereinigt, der die PHP in verschiedenen Zelllysaten per Western blot und immunhistochemisch detektieren konnte.
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