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Stierle, Daniel:
ISBN 9783899598858
Der Verlauf der Arteria gastroduodenalis aus endoskopischer Sicht und die Bedeutung für das blutende, peptische Duodenalulkus # Pb., 102 S., 33 Abb., davon 30 in Farbe, 5 farbige Tabellen
SCHLAGWORTE:
Arteria gastroduodenalis
Ulcus
Endoskopie
Anatomie
Obere gastrointestinale Blutung
Blutung, obere gastrointestinale
Blutungen aus peptischen Magen- und Duodenalulzera sind ein häufiges und schwerwiegendes Krankheitsbild. Trotz rasanter Fortschritte in der Weiterentwicklung der Diagnostik und Therapie in den letzten Jahrzehnten, stellt die Ulkusblutung mit ihrer Problematik der Rezidivblutung und eventuellen Notwendigkeit einer Notfalloperation ein bedeutsames Problem dar. Die Lokalisation eines blutenden, peptischen Ulkus an der Hinterwand des Bulbus duodeni geht mit einer hohen Mortalitäts- und Rezidivblutungsrate einher. Dies liegt unter anderem daran, dass der extraluminale Verlauf des zuführenden Gefäßes der blutenden, peptischen Ulzera aus endoskopischer Sicht nicht genau bekannt ist.
Die wissenschaftliche Zielsetzung dieser Arbeit ist es, an anatomischen Präparaten sowie Patienten eine reproduzierbare Projektion des extraluminalen Verlaufes der Arteria gastroduodenalis an der Hinterwand des Bulbus duodeni aus endoskopischer Sicht zu erarbeiten. Des Weiteren wird ein virtuelles 3D-Modell zur Simulation des Gefäßverlaufes aus endoskopischer Sicht erstellt. Abschließend erfolgt die Herstellung eines Plastinats des oberen Gastrointestinaltraktes, an dem die Gastroskopie demonstriert und im Sinne eines Skillslab durchgeführt werden kann.
Die Studienergebnisse dieser Arbeit sollen dem Endoskopeur zum einen die Orientierung bei der Blutstillung erleichtern. Zum anderen kann die Beurteilung nicht blutender, peptischer Ulzera verbessert und somit das Risiko einer akuten oder rezidivierenden Blutung verringert werden.
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