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Rösch, Carolin:
ISBN 9783899599671
Koordinationsfähigkeit, Kraft, gesundheitsbezogene und krankheitsspezifische Lebensqualität bei Hüft- und Kniepatienten im dreimonatigen Intervall # Pb., 170 S., 27 Abb., 36 Tab.
SCHLAGWORTE:
Hüftarthrose
Kniearthrose
WOMACSF-36
Kraft
Koordination
Hüft- und Kniearthrose sind die häufigsten degenerativen Gelenkerkrankungen. Die damit einhergehenden Schmerzen und körperlichen Einschränkungen, vor allem in den Bereichen der Kraft und Koordination, haben erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität. Aufgrund der stetig zunehmenden Lebenserwartung und dem Wunsch betroffener Patienten, im höheren Alter weiterhin aktiv zu sein, sind effiziente und kostengünstige Therapieansätze bei Ressourcenknappheit im Gesundheitssystem nötig. Genau hier setzen die Tübinger Hüft- und Kniesportgruppen an, in denen Patienten mit Arthrose oder Prothese lernen, spezielle Kräftigungs- und Koordinationsübungen korrekt durchzuführen und gleichzeitig über das Krankheitsbild, dessen Folgen und Therapiemöglichkeiten informiert werden.
Bereits zwischen Mai 1999 und Oktober 2002 wurde an der Universität Tübingen eine Trainingsstudie durchgeführt, die die Effekte einer sechsmonatigen Teilnahme an den Tübinger Hüftsportgruppen untersuchte. Eine Kontrollgruppe wurde jedoch nicht erfasst, so dass in der vorliegenden Studie Hüft- und Kniepatienten mit Arthrose oder Prothese innerhalb eines ca. dreimonatigen interventionsfreien Intervalls untersucht wurden, die vorausgegangenen und zukünftigen Studien als Vergleichsgruppen dienen sollen. Hierbei stehen die Beurteilung der Unterschiede zwischen den Gruppen und die Veränderungen in den Bereichen der Koordination, der Kraft, der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und der krankheitsspezifischen Beschwerdesymptomatik im Vordergrund.
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