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Onur, Simone:
ISBN 3899595149
Heritabilität, Lebensstilfaktoren und Ernährungszustand als Determinanten des Metabolischen Syndroms - Ergebnisse einer Familienpfadstudie im Rahmen der Kieler Adipositas Präventionsstudie (KOPS). Schriftenreihe des Instituts für Humanernährung und Lebensmittelkunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Bd. 37 # Pb., 180 S., 5 Abb., 46 Tab.
SCHLAGWORTE:
Metabolisches Syndrom
Heritabilität
Ernährungszustand
Familienpfadstudie
Das Metabolische Syndrom (MSX) als Risikofaktor für die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen und eines Diabetes mellitus Typ 2 ist definitionsabhängig durch das gemeinsame Vorkommen von Übergewicht/Adipositas, Hypertonus, Hyperglykämie und Dyslipidämie (Hypertriglyzeridämie und erniedrigte HDL-Cholesterin-Spiegel) charakterisiert. Die Ursache des MSX ist bis heute ungeklärt, was sich auch in verschiedenen Definitionen widerspiegelt.
Epidemiologische Studien zeigen, dass neben der genetischen Disposition Lebensstilfaktoren und Ernährungszustand eine Rolle bei der Manifestation des MSX spielen. Im Rahmen einer Familienpfadstudie wurde in der vorliegenden Arbeit zunächst die Prävalenz des MSX anhand verschiedener Definitionen sowie die univariaten und bivariaten Heritabilitäten des metabolischen Phänotyps ermittelt. Weiterführend wurden die für die Manifestation des MSX entscheidenden Determinanten mit Hilfe verschiedener statistischer Methoden herausgearbeitet.
Simone Onur wurde 1976 in Flensburg geboren und studierte Ökotrophologie mit Schwerpunkt Ernährungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Im Zeitraum von 2003 bis 2006 promovierte sie am dortigen Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde.
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