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Best-Kubik, Anna:
ISBN 9783862470181
Rosa Luxemburgs Demokratieverständnis # Pb., 170 S., 1 Abb.
SCHLAGWORTE:
Sozialismus
Demokratietheorie
Rätesystem
Marxismus
Luxemburgismus
Kommunismus
Rätedemokratie
Demokratie, direkte
Hermeneutik
Luxembrug, Rosa
Mit den Begriffen Demokratie und Diktatur treibt Rosa Luxemburg in ihren Schriften ein begriffliches Verwirrspiel - "Demokratie" nimmt für sie in verschiedenen Zusammenhängen unterschiedliche Bedeutungen an. Dementsprechend wird ihrem Werk von machen Autoren eine große demokratische Qualität zugeschrieben, während andere sie als Wegbereiterin Stalins betrachten.
In einer hermeneutischen Interpretation ihrer demokratietheoretisch relevanten Schriften wird der Frage nachgegangen, ob Luxemburg als Demokratin betrachtet werden kann, deren Denken heute noch von Bedeutung ist.
Luxemburgs Demokratieverständnis wird systematisch aus ihren Schriften erschlossen, indem diese vor dem Hintergrund ihres Lebens, ihrer Persönlichkeit, ihrer marxistischen Perspektive und v. a. der historischen Ereignisse ihrer Zeit interpretiert werden.
Luxemburgs politische Karriere und ihr Wirken in der Arbeiterbewegung bestanden aus mehreren Etappen an unterschiedlichen Orten: in sozialistischen Verschwörerzirkeln in Polen unter russischer Herrschaft sowie in der SPD des deutschen Kaiserreiches bis zur Gründung der KPD.
Das jeweilige politische Geschehen verarbeitete sie in ihren Schriften, welche meistens - durch ihre journalistische Tätigkeit - aus Zeitungsartikeln für die sozialdemokratische Parteipresse bestanden. Vom jeweiligen Zeitgeschehen inspiriert, bildete sie ihre politischen Ideen aus, ohne eine Demokratietheorie als solche zu entwickeln.
Als Maßstab der Beurteilung gilt die repräsentative Demokratie des neuzeitlichen Verfassungsstaates. Im Hinblick auf diesen Maßstab wird Luxemburgs Werk in seiner historischen Entwicklung schrittweise analysiert, um die spezifisch Luxemburgische Demokratieauffassung herauszudestillieren.
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