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Wer Golf spielt, der hat damit gleichzeitig eine der größten Herausforderungen seines Lebens in Bezug auf sportliche Betätigung angenommen. Eine Betätigung, von der er nur in den allerseltensten Fällen wieder los kommt und die seine Gegenwart, aber auch seine Zukunft ungeheuer stark beeinflusst. Golf, das ist Leidenschaft und Faszination pur, und das ist, so seltsam es klingt, zugleich auch stille und demütige Zurückhaltung in dem Wissen, das Spiel niemals wirklich zu beherrschen. Für Nichtgolfer dagegen ist es höchstens ein spielerischer Zeitvertreib und lediglich eine deutlich überteuerte, abstruse und sonderbare Möglichkeit, um ausdauernde Spaziergänge auf kurzgemähten grünen Wiesen zu unternehmen. Immerhin gestehen auch diese Menschen zu, dass es durchaus sinnvoll sein kann, sich regelmäßig in freier Natur zu bewegen. Leider ist das häufig auch das einzige Zugeständnis an das Spiel und die Menschen, die es betreiben, denn am Golfspiel scheiden sich die Geister.
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